FB 4 - Wirtschaftsinformatik
Hinweise zur Durchführung von Bachelor-,
Master- und Diplomprüfungen
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Version 28.09.2005
Verteidigung

Um gleich das größte Mißverständnis auszuräumen: Es gibt keine Verteidigungen (das war in der DDR üblich). Wir nennen das nach der gültigen Rahmenprüfungsordnung Kolloquium - und so etwas ist es auch.
Wer gerne eine Verteidigung haben möchte, kann das auch bekommen - aber dann ist es auch wirklich eine Verteidigung.

Ablauf

Nach der Frage, ob der Kandidat die Prüfung durchstehen kann, beginnt die Prüfung mit einem Vortrag des Prüflings von max. 20,00 Min. Die Zeitbegrenzung ist absolut ernst zu nehmen. Laut RPO sind 15 Min. vorgesehen; die Verlängerung um 5 Min. ist als Gnade anzusehen.

Danach findet im Studiengang WI eine Befragung über das Vorgetragene statt. Anschließend zieht sich die Prüfungskommission zur Beratung zurück und verkündet anschließend die Zensur der Arbeit, der Prüfung und des an diesem Tag abgeschlossenen Studiums - jedenfalls wenn der Kandidat nicht durchfällt. Ab 0.00 Uhr dieses Tages ist der Kandidat exmatrikuliert, kein Student mehr und muss in der Mensa mehr bezahlen....

Vortrag

Der Vortrag muss folgende Bedingungen erfüllen:

  • Maximal 20,00 Min.
  • Die Aufgabenstellung ist klar und deutlich vorgestellt.
  • Die erarbeitete Lösung ist klar und deutlich vorgestellt.
  • Probleme sowie nicht gelöste Teile wurden erwähnt.

Empfehlung: Vortrag vorher einmal laut sprechend üben. Bitte beachten Sie, dass Sie in Stresssitutionen schneller als sonst reden.

Empfehlung: Immer konkret und bestimmt über das Thema reden, nicht über etwas labern, ohne es zu beschreiben.

Es können, müssen aber nicht Folien angefertigt werden - üblich ist es aber. Pro Folie mit Inhalt sind 2-3 Min. anzusetzen, d.h. max. 7-10 Folien für 20 Min. Mit Inhalt bedeutet, dass die Folien mit dem Titel und der Danksagung für die Aufmerksamkeit nicht mitgezählt werden. Ist viel zu sagen, sollte die Folie mit der Vortragsübersicht weggelassen werden - bei 20 Min. sollten eigentlich die Zuhörer nicht den Überblick verlieren, aber wer weiß....

Im VG 829 gibt es einen eingebauten Beamer, in den anderen übliche Räumen, wie C 205 oder VG825, nicht. Wer einen Beamer braucht, muss ihn sich vorher organisieren.

Beamer

Beamer sind entweder fest eingebaut oder müssen ausgeliehen werden. Ausleihmöglichkeiten sind:

  • Service-Pool im VG: Hierfür ist auf dem Leihschein eine Unterschrift eines Hochschullehrers notwendig, die Ihnen Herr Messer gerne gibt.
    Aber: Das kostet einen Tag und muss organisiert werden.
  • Herr Baltsch (Laboringenieur zwischen SWT- und DB-Labor im HG 2. Stock) leiht recht unkompliziert Geräte aus.

Dann noch etwas: Der schönste Vortrag nutzt nichts, wenn die Kommunikation Laptop mit dem Beamer nicht funktioniert. Deshalb: früher kommen und alles ausprobieren. Für die Ängstlichen sei gesagt: eine Folienversion als Fall Back ist zwar etwas teuer, aber beruhigt sehr. Wer den Stress braucht und gerne zockt, der setzt alles auf eine Karte. Wer es entspannter braucht, der springt eben mit Rettungsfallschirm....

Veröffentlichen
Wenn die Abschlussarbeit eine Zensur von 2.0 und besser hat, kann sie veröffentlicht werden. Veröffentlichen bedeutet, dass ein Exemplar in der öffentlichen Bibliothek der FHTW steht sowie eine Kopie als PDF ins Web gestellt wird.

Wer das nicht möchte, z. B. weil der Industriepartner dies nicht will, muss dies am Tag der Prüfung äußern. D.h. es muss vorher die Position des Industriepartners erfragt werden.

Ist nicht viel Zeit verstrichen, kann eine Entscheidung zur Veröffentlichung zurück genommen werden - 6 Monate später ist das etwas sinnlos.

Es gilt die Empfehlung, die Arbeit möglichst so zu strukturieren, dass wenigstens Teile daraus veröffentlicht werden dürfen, z.B. durch einen öffentlichen ersten Teil und einem geheimen Anhang.

Wichtigste
Die wichtigen Sachen kommen immer zum Schluss:
  • Nicht den Namen der Prüfer falsch schreiben - Professoren sind immer Egozentriker, die auf so etwas wie ihren eigenen Namen achten. Dies gilt übrigends auch für jede Art von Geschäftsbriefen.
  • Nicht die akademischen Titel vergessen - das ist fast noch schlimmer als der falsch geschriebene Name.
  • Bei Vorführungen immer, d.h. immer direkt vorher mit dem Vorführgerät üben!